Abfallstatistik für das Jahr 2019 veröffentlicht - Knapp 300 t Hausmüll weniger als im Vorjahr

Neue AbfallApp Kreis Coesfeld „online“

 

Insgesamt 106.603 Tonnen Abfall sind über die kommunalen Sammelsysteme der Städte und Gemeinden im Kreis im Jahr 2019 erfasst worden. Das geht aus der Abfallstatistik für den Kreis Coesfeld hervor, die Stefan Bölte, Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe Kreis Coesfeld GmbH (WBC) in der Aufsichtsratssitzung jetzt vorgestellt hat.

 

„Damit sind in der Summe nochmals rund 300 t Abfälle weniger angefallen als im Jahr davor“, freut sich Stefan Bölte über diese insgesamt positive Bilanz. Leichte Mengenzuwächse gab es - auch wie im Vorjahr - beim Altglas und Altholz in der getrennten Wertstofferfassung. Auch die Bio- und Grünabfälle nahmen wieder etwas zu, wenngleich es im Rekordjahr 2014 rund 5.500 t mehr gab. Rückgänge gab es insbesondere bei den Altkleidern, die durch gemeinnützige Organisationen gesammelt wurden. Diese meldeten mit rund 1.300 t knapp 700 t weniger als in 2018.

Die Menge der im Kreis Coesfeld gesammelten Bio- und Grünabfälle war mit 193 kg pro Person und Jahr (2019) trotzdem ein landesweiter Spitzenwert. Durch die konsequente Mülltrennung insgesamt liegt die spezifische Restmüllmenge - zum Vergleich - bei nur 89 kg pro Person und Jahr.

Wie auch in den Jahren davor ist die Sortierleistung der Bürger im Kreis Coesfeld damit unverändert gut: 87.050 Tonnen (2018: 87.356 t), entsprechend 81,7 % (2018: 81,7 %) der Gesamtmenge und konnten über verschiedene Wege einer Verwertung zugeführt werden, nur 19.400 Tonnen Hausmüll (2018: 19.377 t) wurden in der Müllverbrennungsanlage in Oberhausen entsorgt, 153 Tonnen Schadstoffe einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt. Umgerechnet hat damit jeder Einwohner insgesamt 485 kg Abfälle entsorgt (2018: 487 kg).

Alle dazu notwendigen Entsorgungswege werden von der WBC organisiert, bis auf die Verwertung der Inhalte der Gelben Tonnen und des Altglases: Dafür sind die Vertreiber von Verpackungen mit ihren „Dualen Systemen“ zuständig. Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton (PPK), z. B. der Pizza-Karton, werden im Übrigen über die kommunalen Sammelsysteme - in erster Linie die Papiertonnen - erfasst und verwertet. Dafür erhalten die Kommunen eine entsprechende Aufwandsentschädigung seitens der Dualen Systeme. Stefan Bölte dazu: „Durch den inzwischen hohen Verpackungsanteil am Gesamtaufkommen des Altpapieres konnte 2019 auch eine deutlich höhere vertragliche Kostenbeteiligung der Dualen Systeme an den Sammel- und Transportkosten erreicht werden. Die Kostenbeteiligung der Dualen Systeme liegt kreisweit immerhin bei rund einer halben Millionen Euro für das Jahr 2019.“

Alle Entsorgungswege und die entsprechenden Mengen werden im jetzt erschienenen Statusbericht 2020 der WBC vorgestellt. Der Statusbericht informiert auch über die sonstigen wesentlichen Aktivitäten der WBC während des laufenden Jahres. Er kann unter www.WBC-coesfeld.de nachgelesen und heruntergeladen werden.

Berichtet wird dort unter anderem über die ersten Maßnahmen zur Verbesserung der Biotonneninhalte, über die Belüftung der ehemaligen Hausmülldeponie in Coesfeld und das Update der AbfallApp.

Der Statusbericht wurde im Rahmen der Aufsichtsratssitzung der Wirtschaftsbetriebe Kreis Coesfeld am Montag den 11.05.2020 vorgestellt.

„Die Mitglieder des Aufsichtsrates lobten besonders das neue Update der AbfallApp“, so Stefan Bölte. Die App informiert über aktuelle Termine der Abfallentsorgung im Kreis Coesfeld und bietet mehr Aktualität und neue Funktionen.

In Folge der Corona-Krise gibt es auch bei den Terminen der Abfallentsorgung einiges Aktuelles zu beachten: Finden die nächsten Abfuhren tatsächlich statt? Wann sind welche Wertstoffhöfe eventuell wieder geöffnet? Welche wichtigen Regelungen müssen bei der Abfallentsorgung im Zusammenhang mit der Corona- Epidemie beachtet werden? Die AbfallApp bietet alle Informationen.

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