Als bundesweit erster Kreis installiert der Kreis Coesfeld eine öffentliche und flächendeckend einheitliche Ladeinfrastruktur für Elektroautos

Das Projekt eCOEmobil geht als erstes Leuchtturmprojekt des Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzepts in die konkrete Umsetzung. In allen 11 Städten und Gemeinden des Kreises Coesfeld errichtet die Gesellschaft des Kreises Coesfeld zur Förderung regenerativer Energien mbH (GFC) ab sofort an Standorten wie Ortszentren, Innenstädten, touristisch interessanten Zielen oder Bahnhöfen Ladesäulen für Elektroautos auf öffentlichen Parkplätzen. Ziel des Projektes ist es eine kreisweit einheitliche Ladeinfrastruktur aufzubauen, die den Fahrern von Elektroautos zur Verfügung steht und eine überörtliche Nutzung praktikabel macht.

Mit der Umsetzung dieses ambitionierten Projektes realisiert die GFC ein weiteres Vorzeigeprojekt zur Unterstützung der Klimaschutzziele des Kreises Coesfeld. Der Kreis Coesfeld hat sich dazu entschlossen, dieser zukunftsweisenden Technik einen Anschub zu geben. Elektromobilität als ein Baustein einer zukunftsweisenden Mobilität gilt es nun flächendeckend für die Bürger im Kreis Coesfeld verfügbar zu machen. Mit der Aufstellung der Ladesäulen im Kreisgebiet löst die GFC das oft zitierte Henne-Ei-Problem für den Kreis Coesfeld. Die Aufstellung von Ladesäulen erscheint aufgrund der beschränkten Anzahl an Elektrofahrzeugen nicht notwendig, während gleichzeitig die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs ohne vorhandene Ladeinfrastruktur, auf die unterwegs zurückgegriffen werden kann, nicht attraktiv ist.

Bisher gibt es weder deutschlandweit noch im Kreisgebiet eine flächendeckend einheitliche Ladeinfrastruktur. Die bestehenden Ladesäulen werden von unterschiedlichen Anbietern mit unterschiedlichen Abrechnungssystemen betrieben, was dazu führt, dass Nutzer häufig diverse Ladekarten benötigen. „Wir streben eine nutzerfreundlichere Variante an und kein weiteres Inselsystem“, so Stefan Bölte, Geschäftsführer der GFC. Die Ladesäulen sollen mittels des Backendservices der Firma The New Motion abgerechnet werden. Dieses einheitliche Abrechnungssystem realisiert die Anbindung an Europas größtes bereits bestehendes Netz an Ladesäulen. Zur Benutzung der eCOEmobil Ladesäulen wird lediglich die Ladekarte der Firma The New Motion benötigt, die kostenlos über deren Homepage bezogen werden kann und zusätzlich an einem Großteil der in Deutschland bestehenden Ladesäulen genutzt werden kann.

Flyer Ladesäulen

Dieser Flyer informiert über die Standorte von Ladesäulen für E-Autos im Kreis Coesfeld und deren Benutzung. Er liegt unter anderem in den Rathäusern und beim Kreis Coesfeld aus, kann aber auch hier heruntergeladen werden.

Weitere Informationen zum Abrechnungssystem und der Ladekarte finden Sie unter www.newmotion.com/de/.

Von den nachfolgenden Standorten sind, mit Ausnahme von Nordkirchen, bereits alle Ladesäulen in Betrieb:

Ascheberg: Parkplatz am Rathaus, Dieningstraße 7

Billerbeck: Parkplatz am Rathaus, Markt 1

Coesfeld:
- Parkplatz Pfauengasse
- Parkplatz Nähe Rathaus/Sparkasse
- Besucherparkplatz Kreishaus, Friedrich-Ebert-Str. 7

Dülmen: Buldern Bahnhof, Max-Planck-Straße

Havixbeck: Parkplatz am Rathaus, Bellegarde-Platz

Lüdinghausen:
- Parkplatz am Rosengarten in Seppenrade
- Parkplatz Burg Vischering

Nordkirchen: Rathaus, Bohlenstraße 2

Nottuln:
- Parkplatz Schlaunstraße / Stiftstraße
- Parkplatz am Bürgerzentrum Schulze Frenking in Appelhülsen

Olfen: Parkplatz am Rathaus, Kirchstraße 5

Rosendahl: Parkplatz am Rathaus, Ortsteil Osterwick, Hauptstraße 30

Senden: Parkplatz an der Steverhalle, Bulderner Str. 15

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