Der Mündungsbereich des Düsterbachs wurde auf der vor Ihnen liegenden Fläche in den historischen Bachverlauf verlegt. Eine Abtreppung mit Weidenstämmen, die wieder austreiben, gleicht heute das stark abfallende Geländeniveau aus. Die Weidenstämme sind lediglich in Bezug auf die Fischöffnung zu kontrollieren. So wird der alte Sohlabsturz an der Mündung in die Berkel umgangen und diese Stelle wieder für Fische passierbar. Ein weiterer Höhenausgleich wurde südlich der Straße an einem alten Flößwehr vorgenommen, um die Anbindung zwischen Düsterbach und Berkel auf längerer Strecke zu verbessern.

Gewässerrenaturierung in der Berkelaue

In der Berkelaue im Bereich von Berkel und Düsterbach wurde neben der ökologischen Flächenaufwertungen der ehemaligen Auwiesen auch eine Gewässerrenaturierung durchgeführt. Die Berkel und der Düsterbach wurden in der Vergangenheit, wie viele Fließgewässer im Münsterland auch, stark verändert. Nach dem Erwerb der Flächen durch die WBC wurden sie nun wieder ökologisch aufgewertet und eine Gewässerrenaturierung mit aufeinander abgestimmten Maßnahmen realisiert.

Ziel: Durchgängigkeit von Berkel und Düsterbach für Fische wiederherstellen und dabei die historisch gewachsene, extensive Kulturlandschaft innerhalb der Naturschutzgebiete Berkelaue und Düsterbachaue erhalten.

Renaturierungsmaßnahmen an der Berkel

Einzelne Weidenpflanzungen, gerodete Kopfweiden, die vor Ort bleiben und wieder austreiben sowie die Umlagerung von Ufermaterial gestalten das Gewässerbett strukturreicher. Daneben ermöglichen abgeflachte und aufgeweitete Ufer ein Übertreten des Wassers auf die Aue bei Hochwasser. In der Summe fördern die Maßnahmen die Eigendynamik der Berkel.

Renaturierungsmaßnahmen am Düsterbach

Der Mündungsbereich des Düsterbachs wurde auf der vor Ihnen liegenden Fläche in den historischen Bachverlauf verlegt. Eine Abtreppung mit Weidenstämmen, die wieder austreiben, gleicht heute das stark abfallende Geländeniveau aus. Die Weidenstämme sind lediglich in Bezug auf die Fischöffnung zu kontrollieren. So wird der alte Sohlabsturz an der Mündung in die Berkel umgangen und diese Stelle wieder für Fische passierbar. Ein weiterer Höhenausgleich wurde südlich der Straße an einem alten Flößwehr vorgenommen, um die Anbindung zwischen Düsterbach und Berkel auf längerer Strecke zu verbessern.

Durchgängigkeit eines Fließgewässers für Fische

Sohlabstürze oder Querverbauungen in Fließgewässern stören Fische in ihrem natürlichen Wanderungsverhalten. Flussaufwärts können Fische diese Hindernisse meist nicht überwinden, um dahinterliegende Flussabschnitte zu besiedeln. So können sie auch Störungen ihres Lebensraums nur flussabwärts entkommen und kommen dann nicht mehr zurück. Einige Fischarten kommen dadurch auch nicht zu ihren Laichplätzen. Eine höhere Strukturvielfalt in den Gewässern bietet zudem mehr Lebensräume für weitere Gewässerlebewesen.

Seitenanfang

Coronavirus

Kein Plastik in die Biotonne.

Abfuhrkalender etc.

Service-Tipps

Hier finden Sie direkte Links zu einigen unserer Services: