Ausgleichsfläche Merfeld Wald

Die Ausgleichsfläche Merfeld Wald umfasst eine ca. 20 Hektar große Waldparzelle. Vor der naturschutzfachlichen Aufwertung der Flächen waren reine Kiefernforste der dominierende Waldtyp, selten Mischwald mit unterschiedlichen Anteilen von Kiefer (Prunus sylvestris) und stellenweise mit Relikten der früheren Sandginster-Heide. Die ehemalige Nutzung als Trockenabgrabung mit extrem nährstoffarmen und trockenen Standortverhältnissen begründet eine besondere Eignung der Parzelle für die Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen.

Ziel: Förderung der vorkommenden streng geschützten Vogelarten wie Turteltaube oder Gartenrotschwanz und der wärmeliebenden Arten wie Wildbienen, Wespen und Ameisen durch die Entwicklung zu lichtem Kiefernwald und Birken-Eichenwald.

Mittelfristiges Ziel: Errichtung eines Beweidungsprojektes als Zusatzmaßnahme

Entwicklung zu Birken-Eichenwald (Betulo-Quercetum)

Ausgehend von den Schneisen wurden sukzessive auf rund 20 % der Fläche inselartige Lichtungen angelegt und mit Arten des standortheimischen Birken-Eichenwaldes wieder aufgeforstet (Quercus robur und Betula pendula).

Auflichtung der verbleibenden Kiefernwälder

Ausgehend von den angelegten Schneisen wurde der übrige Kiefernwald abschnittsweise aufgelichtet, wobei die Waldeigenschaft erhalten bleiben sollte. Begonnen wurde in Bereichen mit Relikten der Heidevegetation. Durch die Schaffung lichter Kiefernwälder mit Lichtungen und strukturreichen Waldrändern werden Lebensräume für die Vogelarten Baumpieper (Anthus trivialis), Heidelerche (Lullula arborea), Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus), Turteltaube (Streptopelia turtur )und Kuckuck (Cuculus canorus) entwickelt.

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