Verwertung

Das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG), dessen Zweck es ist,  "...die Kreislaufwirtschaft zur Schonung der natürlichen Ressourcen zu fördern und den Schutz von Mensch und Umwelt bei der Erzeugung und Bewirtschaftung von Abfällen sicherzustellen", schreibt hinsichtlich des Umgangs mit Abfällen grundsätzlich die folgende Prioritätenfolge vor:

1. Vermeidung - 2. Verwertung - 3. Beseitigung

Wenn eine Vermeidung aus bestimmten Gründen nicht möglich ist, sollen anfallende Abfälle nach Möglichkeit verwertet werden, sofern die Beseitigung nicht die umweltverträglichere Entsorgungsweise ist.

Kreis Coesfeld

Bis Anfang der 80-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurde der im Kreis anfallende Abfall fast ausschließlich auf Deponien abgelagert, also beseitigt. Schritt für Schritt haben dann der Kreis Coesfeld, die kreisangehörigen Städte und Gemeinden sowie Betreiber von privaten Rücknahmesystemen für verschiedene Abfallarten Verwertungsmöglichkeiten eingerichtet. Sie sind im Folgenden aufgeführt. Auf einer separaten Seite finden Sie die entsprechenden Verwertungswege mit entsprechenden Hinweisen zu den Sammeleinrichtungen.

  • Altglas
  • Altholz
  • Altkleider / Schuhe
  • Altkunststoffe
  • Altmetall
  • Altpapier
  • Altreifen, Altautos
  • Bioabfälle / Grünabfälle
  • CDs
  • Elektronikschrott (E-Schrott)
  • Korken
  • Kühlgeräte
  • Leichtverpackungen (LVP; Gelbe Tonne / Gelber Sack)
  • Speisereste

Für das Einsammeln der Abfälle sind zunächst die Städte und Gemeinden zuständig. Die Erfassungs- bzw. Sammelsysteme für die verschiedenen Abfallarten können daher von Gemeinde zu Gemeinde variieren.  Sie sind in der Regel auf den Internetseiten der Städte und Gemeinden des Kreises Coesfeld ausführlich dargestellt. Neben Haushalten sind auch sonstige Abfallerzeuger (z. B. Landwirte, Dienstleistungsanbieter und Gewerbetreibende) an diese Erfassungssysteme angeschlossen, sofern deren Abfälle nach Art und Menge hierüber entsorgt werden können. Die Kosten für die kommunalen Sammelsysteme werden gemeinsam mit den Verwertungs- und Beseitigungskosten über Gebührenbescheide auf die an die Entsorgung angeschlossenen Grundstücke bzw. deren Besitzer in den jeweiligen Städten und Gemeinden umgelegt.

Weitere Infos zum Einsammeln und Transport von Abfällen finden Sie auch auf unserer Seite:

Ausführliche Sortierhinweise für Abfälle finden Sie in den Informationsmedien der Städte und Gemeinden (Internetseiten, Abfuhrkalender, Broschüren etc.); eine Zusammenfassung für das gesamte Kreisgebiet gibt die allgemeine Sortieranleitung der WBC wieder:

Nicht typische Haushaltsabfälle (z. B. Bauschutt, Bauholz oder Baumischabfälle, die bei kleineren Renovierungsmaßnahmen anfallen, Gartenbauhölzer, Altautos sowie Autoteile) sind von der kommunalen Erfassung ausgeschlossen und zwar unabhängig davon, ob sie privat oder gewerblich angefallen sind. Für die ordnungsgemäße Entsorgung ist der jeweilige Abfallerzeuger selbst verantwortlich. Auf den Wertstoffhöfen gibt es gleichwohl dafür gesonderte privatwirtschaftlich vorgehaltene Sammelbehälter, deren Benutzung dementsprechend kostenpflichtig ist.

Nicht kommunal, sondern privatwirtschaftlich eingerichtet sind die Erfassungssysteme für Verpackungen (Gelbe Tonne, Altglas) einschließlich ihrer Finanzierung; die Sammelsysteme für Altkleider und Schuhe sind entweder von gemeinnützigen oder privatwirtschaftlichen Organisationen eingerichtet.

Die Sammelmengen in den Städten und Gemeinden können Sie der Abfallbilanz entnehmen.

Für die Verwertung der von den Städten und Gemeinden eingesammelten Abfälle ist der Kreis zuständig; er hat diese Aufgabe zum 01.01.1997 auf die Wirtschaftsbetriebe Kreis Coesfeld GmbH (WBC), eine 100%ige Tochtergesellschaft des Kreises, übertragen. Die WBC wiederum beauftragt Fremdfirmen mit der eigentlichen Verwertung. Die dabei entstehenden Kosten werden gemeinsam mit den Kosten für die Beseitigung den Städten und Gemeinden in Rechnung gestellt, die die jeweiligen Abfälle angeliefert haben.

Ausnahmen bestehen für Abfälle, für die es privatwirtschaftliche Rücknahmesysteme gibt. Dies gilt zur Zeit für Verpackungen sowie Elektrogeräte. Für deren Entsorgung einschließlich der Kosten sind ausschließlich deren Hersteller und Vertreiber zuständig. Foglich werden diese Kosten auf den Verkaufspreis der Waren umgelegt. Eine Ausnahme von der Ausnahme gibt es derzeit für die Elektroaltgeräte. Bis auf die Sammelgruppe der Entladungslampen werden diese weiterhin von den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern entsorgt, weil dies wirtschaftlicher ist.

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